Montessori Schule Innsbruck
Schlachthofgasse 1 A-6020 Innsbruck | Tel.:0512 361912 | Fax:0512 361912 15

Lernen durch Tun!



Wir sind eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Gut ausgebildete Montessoripädagogen in sehr gut ausgerüsteten Gruppenräumen begleiten Ihre Kinder durch die Schulzeit.

Unsere zwanzigjährige Erfahrung mit der Montessoripädagogik garantiert eine gut fundierte Ausbildung der Kinder. Unser reichhaltiges Angebot an Zusatzqualifikationen, die die Kinder stärken, ermöglichen ein ganzheitliches und zufriedenes Lernen.


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grundlegende Prinzipien


Ein grundlegendes Prinzip an unserer Schule ist, dass wir auf drei Säulen aufbauen. Alle drei Säulen sind uns gleich wichtig. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine einzelne Säule nicht alleine stehen kann, damit Entwicklung passiert.



soziale Entwicklung

kognitive Entwicklung

emotionale Entwicklung

Ich kann nur gut lernen, wenn es mir gut geht und wenn ich mich in der Gruppe wohlfühle!



Die Montessori-Pädagogik bietet eine fundierte Möglichkeit, damit Kinder sich gemäß ihrer Entwicklung kognitive Erkenntnisse aneignen können.

„Die Kinder tun nicht was sie wollen, sondern wollen was sie tun.“

Uns war und ist es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche ihrer Entwicklung entsprechend zu begleiten. Wir gehen davon aus, dass jedes Kind lernen möchte. Wenn Kinder lernen wollen, müssen wir ihnen auch die Möglichkeit dazu geben. Kinder wollen lernen. Wie soll sonst Leben funktionieren?

„Hilf mir es selbst zu tun.“

Das heißt, alles zu ermöglichen, dass sich das Kind selbstständig entwickeln und lernen kann. Es heißt, das Kind zu respektieren und zu wissen, wo und wann es Hilfe braucht und ihm diese auch zu geben. Das Kind muss nicht um alles bitten. Gewisse Dinge müssen wir Erwachsene vorgeben, weil es nicht im Erfahrungsbereich des Kindes oder Jugendlichen steht. Nach unserer Erfahrung tut diese Grenze dem Kind gut, befreit es und gibt ihm einen Rahmen, in dem es sich frei bewegen kann. Wir möchten diese Verantwortung, dem Kind einen guten Entwicklungsweg zu ermöglichen, mit den Eltern teilen. Es ist uns wichtig, dass die Belange der Schule von den Belangen des Zuhauses getrennt werden.

Sie brauchen sich um die Aufgaben in unserem Bereich (HÜ..) nicht zu kümmern. Gewisse Grundfertigkeiten (wie schwimmen lernen etc.) gehören hingegen zu Ihren elterlichen Aufgaben und werden von uns nicht übernommen.


ein Tag an unserer Schule


Unsere Schule öffnet um 7.30 Uhr. Alle Lehrer kommen um diese Zeit. Die Schüler müssen bis spätestens 8.00 Uhr in der Schule sein. Der allgemeine Tagesablauf wurde nicht von uns Pädagogen vorgeschrieben, sondern entwickelte sich im Laufe der Jahre mit und durch die Kinder.


Morgenkreis:

Der Morgenkreis ist ein wichtiger Bestandteil unseres Tagesablaufs, da er den Vormittag einleitet. Er findet nach Bedarf (an manchen Tagen ist er jedoch einfach nicht notwendig) um 8.00 Uhr statt. Üblicherweise hat jede Gruppe in ihrem jeweiligen Gruppenraum einen eigenen kleinen Morgenkreis.

Im Morgenkreis nennt das Kind seinen Arbeitsplan für den Tag, fragt um Hilfe, wenn es welche braucht und beginnt nach dem Morgenkreis mit seiner Arbeit. Zudem ist der Morgenkreis auch für Wünsche, Beschwerden und Organisationsfragen offen. Auch Bewegungsangebote, Geschichten, Projektvorstellungen, Referate, etc. haben im Morgenkreis Platz. Solche Angebote müssen aber vorher von den jeweiligen Kindern bzw. Lehrern angekündigt werden.


Freiarbeit: Erste Arbeitsphase:

In unserer Schule gehen die Kinder ihren individuell gewählten Arbeiten nach. Freiarbeit bedeutet Entwicklungsfreiheit. Das Kind kann sich gemäß seiner Entwicklung und seinen Interessen seine Arbeit selbst aussuchen, in die es sich vertiefen und neue Erkenntnisse gewinnen kann. In der Freiarbeit haben die Kinder die Möglichkeit sich anhand der Entwicklungsmaterialien kognitives Wissen zu erarbeiten.

Freiarbeit bedeutet jedoch nicht, dass das Kind machen kann was es will. Natürlich folgen wir einem gewissen Lehrplan und wollen, dass sich ein Kind eine Arbeit die seinem Entwicklungsstand entspricht, aussucht. Wir wollen, dass die Kinder zufrieden sind, das heißt, die authentischen Bedürfnisse des Kindes sollen erfüllt werden. Wenn wir sehen, dass das Kind Hilfe braucht, bekommt es diese auch.


Namenskärtchen:

Während der Arbeitszeit herrscht geschäftige Ruhe. Jedes Kind hat ein Namenskärtchen. Wenn es die Hilfe einer Lehrkraft benötigt und diese gerade beschäftigt ist, kann das Kid sein Namenskärtchen abgeben und bekommt dann so bald wie möglich die Unterstützung der angefragten Lehrperson.


Jausenraum:

In unserer Schule spielt das gemeinsame Essen eine wichtige Rolle, da die Kinder nicht nur lernen wie man richtig abwäscht/abtrocknet und sich eine Mahlzeit zubereitet, sondern auch das kommunikative Miteinander während des Essens soziale Kompetenzen erweitert.

Bei uns steht ausgewogene und gesunde Ernährung im Fokus. Wir haben eine „Food Bar“ an der sich jedes Kind Käse, Brot, Obst und Gemüse nehmen kann. Zudem steht gekühlte Kost wie Milch, Joghurt, Butter, etc. bereit. Die Kinder entscheiden was sie essen wollen, richten sich ihren Platz her, holen Teller, Besteck und Tasse oder Glas. Sie essen gemeinsam. Danach stellen sie das schmutzige Geschirr auf den jeweiligen Gruppenwagen.


Die Kinder können zwischen 10.00 -10.30 Uhr jausnen.


Nach der Jausenzeit räumt der Küchendienst das schmutzige Geschirr in den Geschirrspüler und räumt die restliche Jause weg. Der Küchendienst wird wöchentlich eingeteilt. Jede Woche sind zwei Kinder für die Küche verantwortlich.

Jedes Elternpaar ist einmal im Jahr eingeteilt den Kühlschrank der Schule für eine Woche zu füllen. Es gibt Obst und Gemüse, Cornflakes, Müsli, Eier, Käse, Joghurt. Der Einkauf der Woche soll von den Eltern individuell gestaltet werden.


Garten: Zweite Arbeitsphase:

Ab 10.30 Uhr ist Gartenzeit. In unserer Schule ist die Gartenzeit ein sehr wichtiger Bestandteil des Vormittages. Der Garten ist ein erweiterter Raum der vorbereiteten Umgebung. In dieser Zeit werden sehr viele soziale und emotionale Kontakte gemacht. Kinder gehen an ihre Grenzen und loten die Grenzen anderer aus. Wir als Pädagogen sehen uns als Begleiter und Beobachter in diesen Prozessen. Wir sind achtsam und präsent!


Freiarbeit: Dritte Arbeitsphase

Ab 11.00 Uhr arbeiten die Schüler wieder mit den Materialien in den geschlossenen Räumen. Die Kinder kommen aus dem Garten und bereiten sich auf die Freiarbeit vor. Materialien werden hergerichtet, Arbeiten mit LehrerInnen besprochen, es kann um Hilfe gebeten oder eine neue Arbeit vorgestellt werden. In dieser Arbeitsphase können auch Angebote stattfinden.


Informationen


Was wir bieten:

- ausgebildete Montessori-Pädagogen

- Schulräume, die den Bedürfnissen der Kinder entsprechen

- Materialien, die den Bedürfnissen der Kinder entsprechen

- Arbeitsutensilien in der Schule (Buntstifte, Hefte, ….)

- keine Hausübungen.

- Das Kind wird ganzheitlich betrachtet.

- Das Kind wird individuell begleitet.

- Auf die jeweiligen Stärken und Schwächen der Kinder wird eingegangen.

- Das Kind darf sich entwickeln.

- soziale und emotionale Entwicklung des Kindes

- kompetente Begleitung der Jugendlichen in den nächsten „Schritt“ (Lehre oder Schule)

- 9. Schuljahr

- Herbstferien

- Elterngespräche



Was wir erwarten:

- Offenheit und Ehrlichkeit der Eltern

- Eltern, die sich bewusst für unsere Schule entschieden haben.

- Selbstständigkeit

- Vertrauen

- einen guten und engagierten Jausendienst

- Pünktlichkeit, sowohl an Schultagen, als auch bei diversen Veranstaltungen

- Eltern, die sich trauen Fragen zu stellen

- keinen außerschulischen „Förderunterricht“

- dass entwicklungshemmende Störfaktoren unterlassen werden

- Wissen um einen schädlichen Fernsehkonsum

- kein exzessiver Computerspielmissbrauch

- Mithilfe bei diversen Schulfesten von Eltern und Schülern

- Einhalten des schulischen Konzeptes (=3 Jahre Primaria 1, drei Jahre Primaria 2 und drei Jahre Sekundaria 1)